Draußen schneit es, aber drinnen ist es Frühling: Zur IMM Cologne 2013 grün es, wohin man schaut! Der große Trend zum Gärtnern setzt sich auch in der Möbelwelt immer mehr durch. In der Installation „Das Haus“ von Luca Nichetto stellen Pflanzen ein „integratives Element der Architektur“ dar. Aber auch überall an den Ständen spielen Pflanzen und die Einbindung von Natur in die Wohnung eine zentrale Rolle. Ein Trend, der wächst und gedeiht!
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Blumenampeln waren eine Zeit so gar nicht mehr en vogue. Jetzt feiern sie in Köln ihr Revival! Bei Bocci wird dabei eine Glasleuchte zum kreativen Pflanzengefäß. Eine tolle Idee für Grünfans.
Ein Dach zu einem Garten zu machen – das kennt man. Kettal hat zur IMM Cologne die Idee umgedreht und aus einem Garten ein Dach gestaltet.
Nicht auf der Möbelmesse, sondern schon auf der Tendence in Frankfurt vorgestellt: Die etwas andere Blumenampel „Semiramis“ von O living ist eine liebevolle Hommage an die Sage der „Hängenden Gärten Babylons“ und setzt frisches Grün königlich in Szene.
Nein, der deutsche Sommer kümmert sich nicht wirklich darum, was sich die Daheimgebliebenen insgeheim erhofft hatten. Grund genug, sonnigere Gefilde aufzusuchen – selbst wenn das nur im Geiste geschieht. Also auf nach Barcelona. Dieser herrliche Mix aus Kunst, Coolness und Kulinarischem bietet viele spannende Perspektiven und ist immer eine Reise wert.
20 Jahre ist es schon her, dass in Barcelona die Olympischen Sommerspiele statt gefunden haben. Kaum zu glauben, aber erst zu diesem Großevent hat die Stadt ihre Liebe zum Meer entdeckt. Der rostende Turm, der 1992 von der Künstlerin Rebecca Horn am Strand Sant Sebastià installiert wurde, ist inzwischen ein Wahrzeichen für Barcelonas legendäre Beach-Kultur geworden.
Die architektonische Schönheit Lissabons wird zwar durch Klima und Geldmangel bedroht, verliert aber dennoch nichts von ihren Reiz. Im Gegenteil: Die Vergänglichkeit der maroden Wohnhäuser, die im Kontrast zu den schier unzähligen Prachtbauten deutlich zutage tritt, offenbart erst die kulturelle Bedeutung des Normalen. So entsteht in den engen Gässchen zwischen Melancholie und Bewunderung das, was man gemeinhin als Charme bezeichnet.
Schon aus dem Flieger heraus erscheint Lissabon in einem ganz besonderen Licht. Die hellen Töne reinweißer Häuser und sanftroter Dächer strahlen zart. Das Bild wirkt wie leicht überbelichtet und weich gezeichnet. In den Straßen selbst überrascht die Stadt dann allerdings auch mit weniger stillen, sondern durchaus ausdruckstarken Impressionen.
Ob Stadt oder Land: Das Thema Garten gewinnt immer mehr an Bedeutung. Eines der beeindruckendsten Beispiele für einen modernen Nutzgarten ist wahrscheinlich Babylonstoren in Südafrika. Das Gut liegt zwischen Franschhoek und Paarl, also in einem der schönsten Weingebiete des Landes. Acht Hektar Gemüse, Salat, Früchte, Blumen und Kräuter formen hier einen atemberaubenden Naturpark. Rund 300 Pflanzen wachsen hier, viele davon einheimsich, einige davon bedroht. Eine strenge, symmetrische Architektur verleiht der Pflanzenpracht einen angemessenen Rahmen. Knirschende Wege, die mit gebrochenen Pfirsichkernen ausgelegt sind, führen die Besucher von Oliven- zu Apfelbäumen, von Möhren zu Kohl, von Kakteen zu Feigen. Duftende Blüten säumen den Weg. Hier und da laden spezielle Beete dazu ein, barfuß über Lavendel und Kamille zu wandeln – ein Erlebnis für alle Sinne.
Die grundgesunden Erzeugnisse aus diesem einzigartigen Biogarten können köstlich zubereitet im hauseigenen Restaurant “Babel” genossen werden. Das Haupthaus von Babylonstoren stammt aus dem Jahr 1692. Es ist eine der ältesten „Dutch Farms“ Südafrikas und wurde nun um kleine Cottages erweitert, die Raum für edle Gästezimmer und ein Spa bieten. Dass hier auf Design-Seite alles stimmt, liegt vor allem an der Besitzerin Karen Roos. Bevor sie Babylonstoren zu dem gemacht hat, was es heute ist, schrieb sie mehrere Bücher rund um Dekoration und war Redakteurin der Elle Decoration South Africa. Wer mehr über den Garten Babylonstoren erfahren will, kann meinem Artikel im Sonderheft Outdoor/ Garten Trends von Wohn!Design lesen.
Eine schöne Idee für alle, die wenig Stellplatz haben: Diese schicke Espressomaschine hängt man einfach an die Wand. Die höhenverstellbare Unterlage für die Tasse erlaubt das Zubereiten auch von großen Pötten Frühstückskaffe – für alle, die morgens ein wenig mehr Starthilfe brauchen. Einen besonderen Charme übt die Machine durch die Materialien Porzellan und Holz sowie die Sichtbarkeit der einzelnen Elemente aus. Entworfen und auf der Ambiente vorgestellt hat diesen Prototyp das „Talent“ Arvid Häusser, Student der Bauhaus Universität Weimar.




