Warum kaufen, wenn es selbst viel schöner geht: Mit ein paar verschiedenen „Tapes“ wird aus langweiligem Grau ein individuelles Briefpapier. Dies hier ist am Basteltisch der Creativeworld Trends in rund zehn Minuten entstanden.
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… nennt D3 Contest-Teilnehmerin Camilla Richter aus Berlin ihren Paravent. Sowohl der Lichteinfall als auch die Position des Betrachters verändern die Wahrnehmung des Objekts.

Auffällig zur IMM Cologne waren diesmal auch die vielen Ansätze rund die Gestaltung mit Licht und Farbe. Das zeigte auch die Ausstellung der D3 Design Talents, in der beispielsweise Dennis Parren mit Licht zeichnet.
Die Hochschule Garmisch Partenkirchen stellt auf den Passagen ihre eindrucksvollen Projekte unter dem Schutz eines so auffälligen wie farbenfrohen Dachs vor.
Nein, der deutsche Sommer kümmert sich nicht wirklich darum, was sich die Daheimgebliebenen insgeheim erhofft hatten. Grund genug, sonnigere Gefilde aufzusuchen – selbst wenn das nur im Geiste geschieht. Also auf nach Barcelona. Dieser herrliche Mix aus Kunst, Coolness und Kulinarischem bietet viele spannende Perspektiven und ist immer eine Reise wert.
Im “Mercat de Sant Josep” an den Ramblas erinnert jeder normale Obststand an die opulenten Gemälde alter Meister – ist aber im Gegensatz zum klassischen Stillleben marktfrisch und verströmt den süßen Duft exotischer Früchte. Bei dieser herrlichen Präsentation bekommen selbst Vitaminmuffel Lust auf mehr.
Die architektonische Schönheit Lissabons wird zwar durch Klima und Geldmangel bedroht, verliert aber dennoch nichts von ihren Reiz. Im Gegenteil: Die Vergänglichkeit der maroden Wohnhäuser, die im Kontrast zu den schier unzähligen Prachtbauten deutlich zutage tritt, offenbart erst die kulturelle Bedeutung des Normalen. So entsteht in den engen Gässchen zwischen Melancholie und Bewunderung das, was man gemeinhin als Charme bezeichnet.
Schon aus dem Flieger heraus erscheint Lissabon in einem ganz besonderen Licht. Die hellen Töne reinweißer Häuser und sanftroter Dächer strahlen zart. Das Bild wirkt wie leicht überbelichtet und weich gezeichnet. In den Straßen selbst überrascht die Stadt dann allerdings auch mit weniger stillen, sondern durchaus ausdruckstarken Impressionen.
Lissabon ist berühmt für die kunstvollen Kacheln, die das Stadtbild seit dem ausgehenden Mittelalter prägen. Auf Portugiesisch heißen sie Azulejos. Das ist vom arabischen Wort azzelij abgeleitet und bezeichnet einen kleinen, flachen, polierten Stein (für Mosaike). Die vielen in Blau gehaltenen großen Kachelbilder an den Häuserwänden erzählen von Politik, Kultur und Gesellschaft der ehemals reichen Seefahrer-Stadt. Die vielfarbigen motivfreien Mosaike geben einen spannenden Einblick in die Moden und farblichen Vorlieben vergangener Jahrhunderte.



