25.04.2012 | Es grünt so grün 2 – Gartenkultur in Südafrika |
Ob Stadt oder Land: Das Thema Garten gewinnt immer mehr an Bedeutung. Eines der beeindruckendsten Beispiele für einen modernen Nutzgarten ist wahrscheinlich Babylonstoren in Südafrika. Das Gut liegt zwischen Franschhoek und Paarl, also in einem der schönsten Weingebiete des Landes. Acht Hektar Gemüse, Salat, Früchte, Blumen und Kräuter formen hier einen atemberaubenden Naturpark. Rund 300 Pflanzen wachsen hier, viele davon einheimsich, einige davon bedroht. Eine strenge, symmetrische Architektur verleiht der Pflanzenpracht einen angemessenen Rahmen. Knirschende Wege, die mit gebrochenen Pfirsichkernen ausgelegt sind, führen die Besucher von Oliven- zu Apfelbäumen, von Möhren zu Kohl, von Kakteen zu Feigen. Duftende Blüten säumen den Weg. Hier und da laden spezielle Beete dazu ein, barfuß über Lavendel und Kamille zu wandeln – ein Erlebnis für alle Sinne.
Die grundgesunden Erzeugnisse aus diesem einzigartigen Biogarten können köstlich zubereitet im hauseigenen Restaurant “Babel” genossen werden. Das Haupthaus von Babylonstoren stammt aus dem Jahr 1692. Es ist eine der ältesten „Dutch Farms“ Südafrikas und wurde nun um kleine Cottages erweitert, die Raum für edle Gästezimmer und ein Spa bieten. Dass hier auf Design-Seite alles stimmt, liegt vor allem an der Besitzerin Karen Roos. Bevor sie Babylonstoren zu dem gemacht hat, was es heute ist, schrieb sie mehrere Bücher rund um Dekoration und war Redakteurin der Elle Decoration South Africa. Wer mehr über den Garten Babylonstoren erfahren will, kann meinem Artikel im Sonderheft Outdoor/ Garten Trends von Wohn!Design lesen.
13.02.2012 | Weiter geht’s! |
Und weiter geht’s mit dem Thema Farbe. Auf der Ambiente stellen jährlich rund 4.500 Hersteller aus allen Herren Ländern ihre Produkte rund um Tisch, Küche, Schenken und Wohnen aus. Erste Adresse für Trends ist natürlich die Präsentation vom Stilbüro bora.herke.palmisano. Aber auch an den Ständen gab es 2012 genug Lebensfreude in aller Couleur. Hier ein paar Eindrücke aus Frankfurt.
13.02.2012 | 1 . Frisches Rot für moderne Romantik |
So pur und reduziert war Romantik noch selten: Im Trend “Electric Romance” mischen sich Folklore, Ländliches und Handwerkliches zeitgemäß zu einem modernen Lebensgefühl. Das knallige Rot setzt frische Akzente.
13.02.2012 | 2 . Vibrierend |
Intensive Töne, flächig und plakativ eingesetzt, ergeben einen Farbenflash der besonderen Sorte. Ein Hauch 70er und 80er, jetzt klar, reduziert und erwachsen, rundet den Trend “Radiant Modernity” ab.
13.02.2012 | 3 . Unikate aus Designerhand |
Die Porzellanmanufaktur Reichenbach arbeitet erfolgreich mit zeitgenössischen Designern wie Paola Navone oder Metz und Kindler zusammen. Bei der Geschirrserie “Colour” von Gerd Sommerlade wird die Farbe von Hand aufgetupft, so dass jedes Teil ein Unikat ist.
13.02.2012 | 4 . Sixties are back |
Die 60er sind zurück – zumindest bei Nachtmann. Für die ältere Generation eine Reminiszenz, für die jüngere schlichtweg hipp, wird auch hier Farbe aufmerksamkeitsstark eingesetzt. Edles Material und hochwertige Verarbeitung bringen sie bestens zur Geltung.
13.02.2012 | 5 . Lifestyle in Wolle |
Filz hat sich endgültig als Lifestyle-Produkt durchgesetzt – ein Glück für alle Liebhaber der kräftigen Farben. Was man alles Schickes aus dem Naturstoff machen kann, zeigt die Firma DAFF .
13.02.2012 | 6 . Öko in bunt |
Neue Herstellungsverfahren und Materialien machen es möglich: Nachhaltige Produkte gehen nicht nur in Serie, sondern stellen endlich eine echte Konkurrenz zu Plastik dar. Diese farbenfrohen Schüsseln von Thomas beispielsweise sind leicht, stoßfest und zu 100% recyclebar.
13.02.2012 | 7 . Klangvolle Post |
Diese bedruckten Boxen der Briefkastenfirma sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch “multimedial”: Öffnet man ihre Klappe, ertönt Meeresrauschen, Vogelgezwitscher oder andere süße Töne.
06.02.2012 | Es grünt so grün … unsere urbane Gartenkultur |
Derzeit hat die Kälte die Natur noch fest im Griff – aber der nächste Frühling kommt bestimmt! Gärtnern in der Stadt ist ja schon seit längerem ein großer Trend und spätestens ab März ergrünen und erblühen auch dieses Jahr wieder Dachterrassen, Balkone, Fensterbänke, Verkehrsinseln, Hinterhöfe und Plätze.
Während sich im öffentlichen Raum “Guerilla-Gardening” international durchgesetzt hat, müssen Kölner Fans des frischen Grüns nicht einmal mehr wild die Felder bestellen: Schon seit 2003 können Interessierte bei der Initiative “Querbeet” eine Patenschaft für ein Fleckchen am Brüsseler Platz übernehmen, es gießen, hegen und pflegen.
Im privaten Rahmen sind die Profis schon jetzt dabei, zum Beispiel Tomatensamen einzusetzen, um die kleinen Sprosse bis zum Frühjahr zu kräftigen Stauden aufzupäppeln. Für Hobbygärtner mit wenig Platz im Haus gibt es intelligente und bezahlbare Lösungen vom Berliner Designlabel Rephorm. Eine feine Idee für die „urbane Landwirtschaft“ präsentierte auch Christian Heufelder auf der Designers Fair in Ehrenfeld. Na dann: fröhliches Pflanzen!